Yoga-Übungen (Asanas) – was geschieht bei der Praxis?

Im Gegensatz zu Yoga-Übungen (Asanas) wird bei “normalen” Übungen meistens Wert auf rasche Muskelbewegungen gelegt, was schließlich dazu führt, dass in den Muskelfasern große Mengen von Milchsäure erzeugt werden. Dies wiederum hat Müdigkeit zur Folge; außerdem stellen rasche Muskelbewegungen eine große Anstrengung für das Herz dar.

Bild zu Yoga-Übungen (Asanas) - was geschieht bei Praxis derselben?

Was geschieht, wenn man Asanas praktiziert?

Bei der Praxis von Yoga-Übungen (Asanas) dagegen, werden alle Bewegungen schrittweise und langsam ausgeführt, dazu kommt eine angemessene Atmung sowie ein steter Wechsel von (An-)Spannung und Entspannung.

Folgende 5 Faktoren beeinflussen die Leistung eines Muskel-Aktes:

  1. die anfängliche Dehnung des Muskels
  2. die Temperatur
  3. die Viskosität (= Reibung; entsteht während der Kontraktion und verlangsamt diese)
  4. die Geschwindigkeit der Ausführung
  5. die Ermüdung

Es wurde nachgewiesen, dass beim Heben mittelschwerer Lasten mehr Arbeit geleistet wird, als beim Heben schwerer oder leichterer Lasten; das bedeutet, dass die mäßige Belastung eines Muskels also die wirksamere Methode darstellt, um ein Maximum an Arbeitsleistung zu erzielen.
Ein Muskel verbraucht weniger Energie, wenn die Kontraktion langsam anstatt schnell erfolgt; einen derartige Praxis zieht auch weniger Reibung nach sich.

Zurück zur Praxis der Yoga-Übungen!

Maßvoll ausgeführte Yoga-Übungen (diese sollten natürlich beständig praktiziert werden) steigern das Wohlbefinden und bescheren eine angenehme Entspannung. Des weiteren helfen sie dem Körper, die an ihn gestellten Anforderungen des täglichen Lebens besser zu meistern.

Doch das Wichtigste der Asanas, also der Yoga-Übungen ist, dass sie nicht nur den Körper, sondern zur selben Zeit auch den Geist trainieren. Und das ist das Eigentümliche, was die Yoga-Übungen von “normalen” Übungen unterscheidet und somit auszeichnet.

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Der Pflug (eine der 12 Grundstellungen im Hatha Yoga)

Yoga-Übungen (Asanas) richtig ausgeführt …

  • können die Ansammlung toxischer Säuren verhindern bzw. deren Ausscheidung aus dem Blut fördern,
  • fördern die Durchblutung und halten somit die Arterien elastisch (das bedeutet, dass sie Kalzium-Ablagerungen verhindern), was die Gefahr eines Schlaganfalls erheblich verringert.

Folgende Beschwerden (Krankheiten) können durch die richtige Praxis von Yoga-Übungen (Asanas) beseitigt werden:

  • Herz-Beschwerden
  • Diabetes
  • Nieren-Infektionen
  • Drüsen-Störungen
  • allgemeine Ermüdungserscheinungen

Beachte zum Üben von Asanas fünf Punkte; du findest sie unter folgendem Link:
Swami Vishnu Devananda – seine Lehren in 5 Punkten

Im folgenden Video findest du den Aufbau einer Yoga-Einheit sowie die 12 Grundstellungen (= Yoga-Übungen bzw. Asanas), die auch dir helfen können, die positiven Effekte von Yoga zu spüren und zu erfahren.

Weitere positive Effekte der Praxis von Asanas:

  • Elastizität der Muskeln
  • Elastizität der Arterien
  • Jung-Erhaltung des Körpers
  • Fett-Abbau
  • Funktionalität der Wirbelsäule und der Gelenke

Abschließender Hinweis zu Asanas

Mehr über Asanas findest du in meinem eBook-Ratgeber bzw. Skriptum (in Heftmappe) Yoga 1:
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