Wofür ist Yoga (Joga) gut? (Gastbeitrag)

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Wofür ist Yoga (Joga) gut?

Yoga (Joga) ist in Deutschland schon lange ein Trend. Doch was unterscheidet diesen Trend von anderen Sportarten (Anmerkung meinerseits siehe hierzu am Ende des Beitrags) und wofür ist Yoga (Joga) gut? –
Es gibt viele verschiedene Formen des Yoga und jeder von uns muss für sich selbst entscheiden welche der Alternativen ihn am ehesten ansprechen.

Allerdings ist es in westlichen Ländern am einfachsten mit Hatha Yoga (Joga) konfrontiert zu werden da es am häufigsten, aber nicht ausschließlich vorkommt. Dieser Pfad umfasst hauptsächlich die körperorientierten Praktiken, also Körper- und Atemübungen, sowie Ernährungsratschläge.

Die Körperübungen im Yoga werden als Asanas bezeichnet. Jede Übung wirkt systematisch auf den ganzen Körper ein und dehnt und stärkt die Muskeln. Zusätzlich werden die Organe sanft massiert, wodurch deren Leistung verbessert und auch der Stoffwechsel angeregt wird. Somit erlangen wir nicht nur einen schöneren, gesunderen Körper, sondern steigern auch unser Körpergefühl.
Zusätzlich fördern einige Übungen die Beweglichkeit von Wirbelsäule und Gelenken und führen somit zu einer aufrechten Haltung. Schlechte Körperhaltung, gepaart mit anderen schlechten Angewohnheiten führt zu flacher Atmung und somit geringerem Lungenvolumen. Eine flache Atmung verweigert unserem System genügend Sauerstoff und sorgt damit zu schneller Übermüdung. Die Atemübungen werden Pranayama genannt und helfen zu einer natürlichen Atmung zurückzukehren.

Dafür ist Yoga (Joga) gut!

Eine der ersten wichtigsten deutschen Studien zum Thema Yoga wurde vom Wissenschaftler Dietrich Ebert 1980 durchgeführt. Sie kam zum Ergebnis, dass durch die Praxis die Durchblutung und das Atemvolumen fördert und zusätzlich den Kortisonspiegel senkt.

Umgekehrte Asanas, wie zum Beispiel der Kopfstand, beseitigen einige Probleme, welche auf unsere Ausrichtung in der Schwerkraft zurückzuführen sind, zum Beispiel Rückenschmerzen. 1993 wurde in Zusammenarbeit mit der Freien Universität zu Berlin eine Studie zu diesem Thema durchgeführt. Das Ergebnis besagte, dass bei den 52 Probanden nach vier Wochen des regelmäßigen Trainings eine deutliche Verringerung in der Schmerzintensität und –Dauer festgestellt werden konnte.

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Eine der Körperstellungen (Asanas)

Yoga ist außerdem gut um Stress abzubauen. Jede vernünftige Yoga-Stunde wird mit 10 Minuten Tiefenentspannung abgeschlossen, in der dem Schüler erlaubt wird sich einfach zu entspannen und so Stresshormone abzubauen. Das ist gerade in der modernen Gesellschaft von hohem Wert, da die meisten Menschen stark unter Stress leiden und es selten bemerken.

Die Atemtechniken und Tiefenentspannungsübungen können helfen Depressionen vorzubeugen, Reizbarkeit und Ängste zu reduzieren und Lampenfieber zu beseitigen. Die Beseitigung von Lampenfieber, Depressionen und das Erhalten eines kühlen Kopfes in Stresssituationen ist auch auf die Verbesserung des eigenen Körpergefühls zurückzuführen. Da die Asanas hohe Konzentration und Koordination verlangen, verstärken Sie unser Körpergefühl und führen zu mehr Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein.

Expertenmeinungen zum Thema

Laut dem Expertenportal experto.de eignet sich Yoga auch als vorbeugende Maßnahme für ein starkes Immunsystem. Denn dadurch wird das Körpergefühl gesteigert, wir bemerken auftretende Signale unseres Körpers schneller und können schneller auf diese reagieren. So wird unser Immunsystem auf natürliche Weise gestärkt.

Zusätzlich kam eine Studie der University of Exeter zu dem Ergebnis, dass eine Person welche zwei mal wöchentlich Yoga ausübt, die Wahrscheinlichkeit mit dem Rauchen aufzuhören verdreifacht, im Gegensatz zu Personen die nicht praktizieren.

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Anmerkung: Als Lehrer des klassischen Yoga distanziere ich mich von der Aussage, dass es sich bei dieser ursprünglich geistig-seelischen Disziplin um Sport handle. Wenn du mehr dazu erfahren möchtest, dann klicke jetzt auf das Banner:

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