Meditation – 6 Schritte, um Freude in dir zu wecken

Meditation - 6 Schritte, um Freude in dir zu wecken

Erfahre im Folgenden, wie du durch eine 6-Schritte-Meditation, Freude in dir wecken kannst.

Freude – eine besondere Zutat

Denn viele Studien stellen es seit langem klar: Freude ist eine Zutat für ein glückliches Leben und verbessert die allgemeine Lebensqualität. Erfahrungsgemäß brauchst du kein Wissenschaftler zu sein, um zu wissen, dass Lebensfreude und Lebensqualität Hand in Hand gehen.

Bekanntermaßen kann es Veränderungen in deinem gesamten Körper bewirken, wenn du regelmäßig Freude erlebst. Denn Freude kurbelt deinen Energielevel an, stärkt dein Immunsystem, baut Stress ab, lindert Ängste und hilft dir in Zeiten der Ungewissheit.
Das Gefühl der Freude hast du beispielsweise, wenn du lachst. Aber auch bei anderen Aktivitäten, die Glück und Wohlbefinden fördern, wie zum Beispiel in der Meditation.

In diesem Gastbeitrag von Mindmonia lernst du eine geführte Meditation kennen. Und diese wird dir helfen, zu jeder Zeit bewusst Freude in dir zu wecken.

Meditation – die 6 Schritte für mehr Freude

Dabei handelt es sich um eine geführte Meditation. Denn während du meditierst, wirst du von einem Guide begleitet.

Wie bereits erwähnt, besteht diese Meditation aus sechs Schritten. Diese führst du nacheinander aus. Nicht jede geführte Meditation erfordert zwingend diese sechs Schritte. Einige haben mehr, manche weniger.

1. Schritt: Vorbereitung

Suche dir einen Ort und Platz, an dem du dich wohlfühlst. Und an dem du ablenkungsfrei meditieren kannst.
Begib dich in eine bequeme Sitzposition. Oder lege dich hin, sofern dir das lieber ist.
Wichtig ist, dass du eine Atmosphäre schaffst, in der du entspannen und abschalten kannst.

2 Schritt: Beginn der Meditation

Nachdem du deinen Platz gefunden hast, beginne mit der Meditation. Dafür schließe am besten die Augen. Allerdings kannst du deine Augen auch gerne offen lassen.
Richte nun dein Bewusstsein auf deine Atmung. Atme langsam und tief durch die Nase ein, dann wieder langsam und tief durch die Nase aus.
Spüre wie die Luft beim Einatmen durch deinen Körper strömt und lasse jegliche Anspannung los, wenn du ausatmest.
Wiederhole so lange, bis du dich entspannt fühlst.

Wenn du merkst, wie deine Gedanken zu wandern anfangen, es ist kein Problem. Denn das ist völlig normal. Richte einfach wieder, ganz entspannt, deine Aufmerksamkeit auf die Atmung.

3. Schritt: Erinnerungen

Nachdem du deine Meditation erfolgreich gestartet hast, kommt jetzt der Teil, der Freude in dir erwecken wird.
Atme weiter entspannt ein und aus und bewege deine Aufmerksamkeit weg von der Atmung und hin zu einer Erinnerung.
Denke an ein Ereignis, bei dem du Freude und Wohlbefinden erlebt hast. Du kannst auch an ein Ereignis denken, wofür du dankbar bist.
Das kann etwas sehr Einfaches oder ein großes Lebensereignis sein. Zum Beispiel:

  • Ein Abendessen mit deinen Freunden
  • Deine Graduierungsfeier
  • Ein schöner Ort, den du besucht hast
  • Ein Erlebnis mit deinem Haustier
  • Der Moment, als du deinen Partner / Partnerin kennengelernt hast
  • Die Erfahrung deiner ersten Yogastunde
  • Eine gemeinnützigen Spende
  • Die Geburt deines Kindes

Somit siehst du, dass die Beispiele ganz unterschiedlich sind. Außerdem spielt der Zeitpunkt der Erinnerung keine Rolle.
Demzufolge lass’ zu, wie sich das Gefühl der Freude oder auch Dankbarkeit in deinem Körper ausbreitet. Stelle dir bildlich vor, wie dein ganzer Körper, von Kopf bis Fuß, mit dieser Freude durchflutet wird.
Es kann passieren, dass sich das Gefühl der Freude mit Enttäuschung, Trauer und Unzufriedenheit zeigt. Das kann dir besonders dann passieren, wenn du dich aktuell in einer schwierigen Lebenslage befindest.
Spürst du diese Gegensätze, bleibe gelassen und heiße dieses Gefühl sogar willkommen. Die Meditation gibt dir eine Möglichkeit, dich deinen negativen Gefühlen zu stellen und sie in positive umzuwandeln.

Lass’ deshalb trotz den Gefühlen der Enttäuschung, Trauer und Unzufriedenheit, das Gefühl der Freude zu, welches du zuvor verspürt hast. Stelle dir bildlich vor, wie die positive Erinnerung durch jeden Teil deines Körpers dringt, der sich unglücklich fühlt oder gefühlt hat.
Wenn es sich richtig anfühlt, lasse alle negativen Gegensätze los und erlaube dir, nur noch Freude zu fühlen.

Meditation - 6 Schritte, um Freude in dir zu wecken

4. Schritt: Sinke tiefer in deinen Erinnerungen

Um das Gefühl der Freude aus Schritt drei zu intensivieren, musst du nun tiefer in die Details eintauchen.
Denke an deine Erinnerungen, auf die du dich fokussierst. Und zwar so detailliert wie möglich. Vor allem erinnere dich bildlich:

  • Was genau ist passiert? Beispiel: Ein Urlaub im Vorjahr …
  • Wie war die Umgebung? Beispiel: Spätsommer in Südeuropa …
  • Wer war bei dir? Beispiel: Deine Familie …

Du kannst neben der bildlichen Visualisierung auch versuchen das Erlebnis durch deine Sinne zu verstärken:

  • Was hast du damals gerochen? Beispiel: Meersalz am Strand …
  • Was hast du damals gehört? Beispiel: Die Wellen des Meeres …
  • Was hast du damals gefühlt? Beispiel: Den sanften Wind auf deiner Haut …
  • Was hast du damals geschmeckt? Beispiel: Dein Essen, dass du am Strand zu dir genommen hast …

Durchlebe den Moment noch einmal so, als würde er jetzt gerade passieren.

5. Schritt: Verinnerlichung

Du hast jetzt deine Erinnerung, die Freude in der erweckt, gefunden und so genau wie möglich durchlebt. Du bist gedanklich wieder in diesem Moment der Erinnerung.
Nun fokussiere deine Aufmerksamkeit mehr auf den aktuellen Moment und übertrage das Gefühl der Freude von damals, auf den jetzigen Moment.
Erinnere dich daran, wie sich die Freude in deinem Körper angefühlt hat:

  • Hat sich dein Körper energiegeladen angefühlt?
  • Hat sich dein Körper leicht angefühlt?

Wie hat sich die Freude in deinem Geist angefühlt:

  • War dein Geist klar und offen?
  • War dein Geist gegenwärtig?

Nimm dir Zeit, erinnere dich an Körper und Geist.
Mache dir anschließend den aktuellen Moment bewusst und verinnerliche, wie sich die Erinnerung jetzt in deinem Bewusstsein anfühlt.
Atme weiter entspannt ein und aus und verinnerliche, wie sich die Freude in deinem ganzen Körper ausbreitet.
Lasse anschließend die Meditation langsam ausklingen.

Schritt 6: Regelmäßigkeit

Um den Effekt dieser Meditation zu maximieren, halte täglich inne und rufe dir die Erinnerung und das was du eben in deinem ganzen Körper gefühlt hast, wieder ab.
Du wirst vielleicht feststellen, das Gefühl der Freude, welches dir die Meditation gegeben hat, wieder abrufen zu können. Ohne in die Meditation zu gehen und die Erinnerung so detailliert erleben zu müssen.

Die besten Ergebnisse erhältst du, wenn du diese Meditation regelmäßig ausführst. Dabei kannst du auch unterschiedliche Erinnerungen nutzen. Außerdem profitierst du dann ebenso von all den anderen Vorteilen, die regelmäßige Meditation mit sich bringt.
Fazit: Freude ist etwas durchweg Positives. Denn sie hat Einfluss auf deine körperliche und psychische Gesundheit. Dazu gehören ein höherer Energielevel, ein stärkeres Immunsystem, weniger Stress und Angst sowie mehr Gelassenheit.

Durch die 6-Schritte-Meditation hast du jetzt ein Werkzeug, mit welchem du zu jedem Zeitpunkt, dieses Gefühl hervorrufen kannst und es mit einer großen Achtsamkeit wahrnimmst.
Die Emotion der Freude jederzeit abzurufen, ist es auch, was den Einsatz der Meditation so geeignet macht.
Du bist noch immer skeptisch? – Probiere es einfach aus, und gehe unvoreingenommen an die Sache heran. Denn Meditation hat unzählige Vorteile, welche du völlig zweckmäßig betrachten kannst. Außerdem wurden sie inzwischen wissenschaftlich bestätigt.

Weiterführende Studien (nicht nur zur 6-Schritte-Meditation) findest du hier unter

Wissenschaft & Meditation: Meditation für Skeptiker.

Wenn du diese Technik regelmäßig anwendest, wird sich dein Glück und Wohlbefinden dauerhaft erhöhen. Und je häufiger du diese Meditation praktizierst, desto einfacher wird es dir fallen, die Erinnerung und die damit verbundene Freude abzurufen.

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