4 beliebte Speise- und Massageöle im Ayurveda – welches Öl soll es sein?

4 beliebte Speise- und Massageöle im Ayurveda - welches Öl soll es sein?

Bist auch du ein Fan von Ölen? Denn egal ob für Salatdressings oder Massagen – Öle sind beliebt.
Doch auch im Ayurveda spielen sie eine wichtige Rolle. Und sie kommen dort schon lange zum Einsatz. Denn ihre wohltuende und heilende Wirkung ist in der indischen Heilkunst allseits bekannt. Sie werden für Massagen, Naturkosmetik und in der Küche verwendet.
In diesem Beitrag erfährst du mehr über 4 beliebte Speise- und Massageöle im Ayurveda.

Ayurveda – Heilkunst mit Tradition

Ayurveda ist eine traditionelle Gesundheitslehre aus Indien. Seit Jahrtausenden beruht sie auf der Lehre der drei Doshas. Und diese Konstitutionstypen, nämlich Vata, Pitta und Kapha, prägen jeden Menschen von Geburt an. Sie bestimmen Charakter, Persönlichkeit und Aussehen. Im Idealfall befinden sich die Doshas im Gleichgewicht. Wenn nicht, entstehen körperliche und seelische Probleme. Deshalb geht es im Ayurveda darum, die drei Doshas wieder in Balance zu bringen. Falls nötig.

Welches Öl für welchen Typ?

Für die einzelnen Konstitutionstypen stehen die folgenden Öle zur Auswahl:

1. Wärmendes Sesamöl

Vata-Typen ist oft zu kalt, gerade an Händen und Füßen. Außerdem kommen sie nur schwer zur Ruhe. Deshalb sind wärmende und schwere Öle für diesen Konstitutionstyp optimal. Und am besten eignet sich Sesamöl. Außerdem ist Sesamöl das älteste Speiseöl der Welt. Es besteht hauptsächlich aus ungesättigten Fettsäuren. Und deshalb ist es ein sehr gesunder Fettlieferant. Der hohe Anteil an Linolsäure wirkt sich positiv auf Cholesterinspiegel, Herz und Blutgerinnung aus. Im Ayurveda wird das Sesamöl in der Küche, zur Hautpflege und als Massageöl eingesetzt.

2. Feuchtigkeitsspendendes Olivenöl

Olivenöl eignet sich ebenso für den Vata-Typ. Denn dieser Konstitutionstyp leidet immer wieder an trockener Haut und spröden Haaren. Hochwertiges extra natives Olivenöl spendet Haut und Haaren viel Feuchtigkeit.
Im Ayurveda wird das Olivenöl z. B. für das Ölziehen verwendet. Hierdurch soll der Körper über die Mundschleimhaut von Giftstoffen gereinigt werden. Dazu nimmst du einen Löffel Öl in den Mund und bewegst es für etwa 5 Minuten hin und her. Spucke es danach wieder aus und putze deine Zähne.

3. Kühlendes Kokosöl

Pitta-Typen sind als feurig bekannt. Sie sprudeln nur so vor Energie. Und daher entspannen sie nur selten. Demnach braucht es milde und kühlende Öle. Sehr gut eignet sich das Kokosöl mit seinen kühlenden und schweren Eigenschaften. Im Ayurveda ist das Kokosöl vielseitig anwendbar. Wenn es in der Küche zum Einsatz kommt, kann es bei Beschwerden, wie Magenschmerzen, Sodbrennen und Verdauungsproblemen helfen. In der Massage kühlt und beruhigt das Kokosöl die empfindliche Pitta-Haut.

4 beliebte Speise- und Massageöle im Ayurveda - welches Öl soll es sein?

4. Leichtes Sonnenblumenöl

Menschen mit starker Kapha-Ausprägung sind schwer und träge. Öle können diesen Zustand noch verstärken. Und genau deshalb ist bei Kapha-Typen höchste Vorsicht geboten! Für diesen Konstitutionstyp empfehlen sich leichte und herbe Öle. Demnach ist Sonnenblumenöl der Geheimtipp Nummer 1.​ Aufgrund seines neutralen Geschmacks eignet sich das Sonnenblumenöl für viele Gerichte. Viele gesättigten Fettsäuren sorgen für einen gesunden Stoffwechsel und senken das Risiko für Herzkrankheiten. Und als mildes Basisöl lohnt sich das Sonnenblumenöl auch für ayurvedische Massagen. Denn es lindert z. B. verschiedene Hautkrankheiten.

Öle wirken heilend und wohltuend. Im Ayurveda kommen Öle vielseitig zum Einsatz. Wichtig ist, dass du deinen ayurvedischen Konstitutionstyp kennst: Bist du Vata, Pitta oder Kapha? Denn davon hängt ab, welches Öl sich am meisten für dich lohnt. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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