Osho (Bhagwan Shree Rajneesh)
- einer meiner Lehrer – wurde am 11. Dez. 1931 in einem kleinen Dorf in Indien geboren und gelangte im Alter von 21 Jahren zu seiner (Selbst-)Verwirklichung (Erleuchtung).
Neun Jahre lang war er Professor für Philosophie an zwei Universitäten; im Jahre 1966 gab er seine Professur auf, um sein Leben gänzlich der spirituellen Entwicklung anderer Menschen zu widmen. Er reiste jahrelang durch Indien und hielt revolutionäre Vorträge über die verschiedensten Aspekte des menschlichen Daseins. So wurde er zu einem weltweit bekannten und anerkannten spirituellen Meister.
Seine Vorträge wurden auf Tonband – teilweise auch auf Video – aufgezeichnet und sind als über 600 Bücher und in 30 verschiedenen Sprachen erschienen.
Diese Vorträge haben das gesamte Spektrum menschlichen Lebens zum Thema: Von Liebe und Kreativität bis hin zu Machtpolitik, von Sex und Tod bis hin zu Wissenschaft und Erziehung. Er spricht auch über die großen religiösen Traditionen, über Buddhismus, Christentum, Chassidismus (eine jüdische Bewegung), Judaismus, Tantra, Yoga, Taoismus, Sufismus und Zen.
Osho, dessen früherer Name Bhagwan Shree Rajneesh lautete, verließ seinen Körper am 19. Jänner 1990.
Ein Auszug aus dem Buch “Die Einladung” von Osho passt meiner Meinung nach recht ansprechend zum Thema “Meditation”; ich habe ihn daher nachfolgend wiedergegeben:
“Ich bin eine Einladung an all jene, die auf der Suche sind und in ihrem Herzen eine tiefe Sehnsucht tragen ihr Zuhause zu finden.
Ich bin eine Antwort auf die Frage, die ein jeder hat, jedoch nicht formulieren kann – eine Frage, die eher Suche ist als Frage; eher Durst als verbale und geistige Fragestellung; ein Durst, den man mit jeder Zelle und Faser seines Wesens spürt, den man aber unmöglich in Worte oder Fragen fassen kann.
Ich bin eine Antwort auf deine unausgesprochene Frage, von der du nicht erwarten kannst, dass sie beantwortet wird. Wenn ich sage, ich bin die Antwort, meine ich nicht, dass ich dir die Antwort geben kann … .
Ja, wenn du bereit bist, kannst du sie annehmen. Ich bin einfach wie ein Brunnen, der bereit steht, damit du deinen Eimer hineinwerfen und das Wasser selbst heraufholen kannst. Ich habe es – aber ich kann dich nicht erreichen, wenn du nicht auf mich zukommst. Nur du kannst mich erreichen.
Das ist eine seltsame Einladung. Ich werde dich auf eine lange Pilgerreise mitnehmen, und sie wird genau dort enden, wo du schon bist. Du wirst viele Schritte auf vielen Wegen gehen müssen, um zu dir selbst zu kommen, denn du hast dich zu weit von dir selbst entfernt. Du hast völlig vergessen, wo der Weg zurück verläuft.
Ich, Osho, bin eine Mahnung, eine Erinnerung an das verlorene Zuhause.
Als Person gibt es mich nicht. Als Person bin ich nur scheinbar da. Ich existiere als eine Gegenwart. Seit dem Tag, an dem ich mich selbst erkannt habe, ist die Person verschwunden. Es ist nur noch eine Gegenwart da, eine sehr lebendige Gegenwart, die deinen Durst stillen, deine Sehnsucht erfüllen kann. Deshalb kann ich mit einem Wort sagen: Ich bin eine Einladung. Natürlich nur für diejenigen, die eine tiefe Sehnsucht im Herzen verspüren, weil sie sich selbst vermissen – einen tiefen Drang, dass alles sinnlos ist, wenn sie sich selbst nicht finden. Wenn das nicht deine allererste Sorge ist, deine allergrößte Sorge, dass du bereit bist, alles dafür zu verlieren wenn es an der Zeit ist, es aber nicht loslassen kannst … .
Ich bin eine Einladung dazu, einen mutigen Sprung ins Meer des Lebens zu wagen. Verliere dich selbst, denn das ist der einzige Weg, dich selbst zu finden.”
So weit also der Auszug aus dem oben zitierten Buch von Osho (Bhagwan Shree Rajneesh).
Abschließend noch ein Hinweis:
Osho haben wir die meisten der dynamischen Meditationen zu verdanken. Um mehr über Meditation allgemein, aber auch über dynamische Meditationen zu erfahren, lade ich dich ein, den nachfolgenden Link zu öffnen; er führt dich zu einer kostenlosen Leseprobe meines eBook-Ratgebers “Meditation – der Weg zum Selbst”, welches du auch in Papierform (als Skriptum in Heftmappe) erhalten kannst.
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Walter Bracun









Hallo Ralf!
Danke für deinen Eintrag. -
Wer mehr über die großen Weltreligionen wissen möchte, ist auf deiner Seite goldrichtig. Mach’ weiter so!
Walter
Baghvan oder auch Bhagwan (“der Erhabene”) ist eigentlich ein Ehrentitel für religiöse Lehrer. Die Baghvan-Bewegung geht jedoch auf den Inder C.M. Rajneesh zurück, der sich von 1969 bis zu seinem Tod zunächst als Baghvan, später als Osho (“Lehrer der Veden”) verehren ließ.
Seine Anhänger bezeichneten sich bis 1989 als Sannyassin, später als Osho-Rajneesh.
Die Bewegung stützt sich auf eine Mischung westlicher Psychologie und östlicher Mystik und Spiritualiät.